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Jürgen Lingl

b. 1971 / Germany

Biografie

Geboren wurde Jürgen Lingl 1971 in Bad Tölz, Bayern, Deutschland. Schon als Kind war er künstlerisch tätig: Er zeichnete und malte alles, was ihn umgab — Tiere, Menschen, Gebäude, Landschaften. Nach dem Abitur und dem Wehr- bzw. Zivildienst begann er eine Ausbildung als Holzbildhauer bei Meister Hans-Joachim Seitfudem. 

Für sein Gesellenstück bzw. Abschlussarbeit erhielt er Auszeichnungen: Er gewann den ersten Preis in München und Bayern und wurde auf Bundesebene (in Deutschland) mit Platz zwei bedacht. 

1996 zog Lingl in die Schweiz, um als freischaffender Künstler zu arbeiten. Einige Jahre später (ab 1999) ließ er sich in Frankreich nieder, wo er heute lebt und arbeitet.

 

Lingl arbeitet vor allem als Bildhauer. Zu seinen Materialien gehören vor allem Holz und Bronze.

Das zentrale Werkzeug seiner Skulpturen ist die Motorsäge – er nutzt sie wie einen Zeichenstift: präzise, ausdrucksstark, mit Spuren, die Bewegung, Energie und Vergänglichkeit sichtbar machen. 

Thematisch liegt sein Schwerpunkt stark im Tierreich: Raubtiere wie Wölfe, Panther, Löwen, aber auch Vögel und Tiere aus verschiedenen Regionen. Daneben skulptiert er gelegentlich religiöse Motive, heilige Figuren, Monumentales ebenso wie Aktdarstellungen und Szenen aus der Natur. 

 

Viele seiner Werke zeichnen sich durch eine hohe Lebendigkeit und Detailtreue aus – Tiere etwa wirken „lebendig“, als seien sie in einem Moment eingefroren. 

Seine Skulpturen sind beeindruckend in ihrer Größe (teils monumentale Holzplastiken) und wirken kraftvoll, emotional und physisch spürbar. 

Lingl bei seiner arbeit